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15.2.08

Bericht aus Isengard: 20.000!

So, die erforderlichen 20.000 Stimmen sind beisammen. Demnächst wird der Stadtrat also darüber abstimmen müssen, ob es einen neuen Bürgerentscheid geben wird. Das Regierungspräsidium wirft den (Tunnel-) Kompromißwilligen derweil schon mal in gewohnter Manier Knüppel zwischen die Beine und behauptet, das Bürgerbegehren sei unzulässig. Zur Begründung beruft es sich ausschließlich auf seine eigenen, selbst höchst angreifbaren Behauptungen zur Erforderlichkeit eines komplett neuen Planfeststellungsverfahrens und den (Folge-) Kosten des Tunnels.

mehr z.B. bei meindresden.info

21.1.08

Aufruf an alle Dresdner

Der Aufruf des Vereins Bürgerbegehren Tunnelalternative am Waldschlößchen e.V. ist es wert, verbreitet zu werden:

Aufruf an alle Dresdner:
Gebt der Vernunft eine Chance!

„Wenn es zutreffen sollte, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich, sondern auch, was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück in Dresden aufgewachsen zu sein.“
Erich Kästner

Der endlose und zermürbende Streit um den Bau der Waldschlößchenbrücke hat die Kommune der Stadt politisch gespalten und tiefe Gräben des gegenseitigen Unverständnisses aufgeworfen.

Die Auseinandersetzung muß auch im Sinne eines Versöhnungsprozesses durch die Bürger dieser Stadt entschieden werden. Gerichtsentscheidungen können Dresden diese Aufgabe nicht abnehmen.

Ein wirklicher Kompromiss, der allen Beteiligten nützt, ist die Errichtung eines Tunnels. Er ist technisch machbar und politisch sinnvoll. Die Elbquerung würde gewährleistet, der einmalige Landschaftsraum bliebe unberührt, der UNESCO-Welterbestatus bleibt erhalten, der Bürgerwillen wird ernst genommen.

Der Bürgerentscheid (aus dem Jahr 2005, Anmerkung Auenlaender), der eine Elbquerung am Waldschlößchen fordert, ist ein wichtiges Mittel der direkten Demokratie. Die Bürger der Stadt haben aber nicht über eine Brücke oder einen Tunnel abgestimmt – diese Optionen standen nicht – sondern sie stimmten für eine Verkehrslösung. Diese Lösung wird mit einem Tunnel erreicht. Somit wird letztendlich auch durch den Tunnel das Bürgerbegehren umgesetzt.

Diese Initiative agiert überparteilich und setzt sich zum Ziel, die Öffentlichkeit von der Tunnellösung zu informieren und sie schnellstmöglich zu verwirklichen.

Alle Bürger der Stadt, die diese Lösung unterstützen, sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen.

16.1.08

Ja!

Bürgerbegehren Elbtunnel Dresden

Ausdrucken und abschicken! Leider nur für Dresdnerinnen und Dresdner, nicht auch für die restliche Weltbevölkerung, zu deren besonders schützenswertem Erbe das Elbtal (noch) zählt.

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