Posts mit dem Label Gemüse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gemüse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

19.9.08

Südfruchternte

Letzten Samstag haben wir einige unserer Südfrüchte geerntet.

Das im Frühjahr von der Kräuselkrankheit heimgesuchte Nektarinenbäumchen bescherte uns ein kleines Körbchen voller Nektarinen, die zwar recht farblos aussehen, aber wirklich gut schmecken, und die Auberginen können sich auch sehen lassen.

Dank Margits Rezept, welches ich noch ein wenig abgewandelt habe, finde ich die Auberginen inzwischen auch gar nicht mehr so langweilig und werde sie nächstes Jahr ganz sicher wieder anbauen.

Auberginen- und Nektarinenernte

11.9.08

Gemüse: Braunfäule

Erst haben sie sich ewig Zeit gelassen und nun reifen sie fast alle gleichzeitig. Ich hab doch keine Ketchup-Fabrik! Die Tomaten sind, nachdem schon der Start etwas mißglückt war, dieses Jahr echt auf Konfrontation aus. Hinzu kommt noch die elende Braunfäule, der viele reife und noch mehr unreife Früchte zum Opfer gefallen sind. Also was tun? Reife, noch nicht bräunliche Früchte flott ernten und den Rest ab in den Müll. So geschehen am vergangenen Wochenende.

Tomaten 2008 (05)

Tomaten 2008 (04)

Durch diese Aktion habe ich gleich etwas Platz gewonnen, um Nicoles heiß geliebte Endivien auszusäen. Auch die sind dieses Jahr bockig. Beim ersten Versuch im Frühbeet kam gar nichts raus, beim zweiten gerade mal zwei mickrige Pflänzchen. Also auf ein neues. Vielleicht werden´s beim dritten Versuch ja drei...

Warum macht hier eigentlich niemand, was ich sage?!

21.8.08

Gemüse: Totgesagte leben länger

Mit den Gurken waren wir ja in letzter Zeit nicht so zufrieden. Zwei unserer drei Gurkenpyramiden haben wir auch schon abgebaut und auf der freigewordenen Fläche Spinat gesät.

Als hätten sie gemerkt, daß es auch ihnen bald an den Kragen gehen würde, trieben die verbliebenen Gurkenpflanzen kräftig neu aus, und es wachsen doch tatsächlich noch recht ansehnliche Gurken heran.

Da haben sie den Kopf aber gerade nochmal aus der Schlinge gezogen!

20.8.08

Gemüse: Vermessen und errötet

Nein, nein, es ist nichts Unanständiges passiert, was mich erröten ließ...

Ich meinte eigentlich, daß ich die Auberginen mal vermessen habe. Sie bringen es zur Zeit auf ca. 13 cm Länge.

Auberginen 2008 (07)

Manche Pflanzen bilden nun sogar schon eine zweite Frucht aus.

Auberginen 2008 (08)

Und errötet sind nur die Tomaten - endlich!

Tomaten 2008 (03)

Ob´s an der doch ein wenig unanständig anmutenden Wuchsform dieses Salats lag?

P1030897

13.8.08

Gemüse: Sie wachsen!

Fern der Heimat und trotz des AuberginenKartoffelkäfer-Überfalls wachsen sie zur Zeit recht flott. Man kann beinahe zusehen. Ich hoffe, wir bekommen noch einige warme Tage, damit sie die mir aus dem Supermarkt bekannte Größe erreichen.

Auberginen 2008 (06)

Ein paar Tage Sonnenschein benötigen übrigens auch unsere Tomaten, die fast alle noch grün sind und damit ordentlich hinterherhinken. Letztes Jahr konnte schon ab Mitte Juli geerntet werden.

Auch die Paprika lassen sich Zeit. Seit knapp zwei Wochen blühen sie nun und haben erste Fruchtansätze - dünne Hänflinge bis jetzt.

Paprika 2008 (01)

5.8.08

Gemüse: Wohlfühlwetter für Auberginen

Es soll wieder warm werden, sehr warm - bis 32° C.! Was dem Mitteleuropäer den Schweiß nicht nur auf die Stirn treibt, läßt bei zugezogenen Südländern Heimatgefühle aufkommen. So hoffentlich auch bei unseren Auberginen, die momentan ungefähr die Größe kleiner Hühnereier haben.

Auberginen 2008 (05)

Sie wachsen derzeit schon recht rasch. Mal sehen, wie groß sie am Ende einer heißen Woche sind.

Eine Frage noch, die am Wochenende aufkam: Sollte man Auberginen auch ausgeizen wie z.B. Tomaten? Ich meine damit die Entfernung von Seitentrieben an den Blattachseln.

Gemüse: Bildungsbloggen für Städter

Dem Stadtmenschen präsentiert sich Rosenkohl in der Regel als Ansammlung kleiner Kullern in grünen Netzen.

Bis vor Kurzem war auch mir nicht klar, wie Rosenkohl in freier Wildbahn aussieht. Wachsen die Kugeln direkt aus der Erde, ähnlich wie z.B. Rotkohl oder Kohlrabi? Hängen sie in Rispen an der Pflanze wie Tomaten? Keine Ahnung! Nie gesehen und nie drauf geachtet!

Im Frühjahr hatte ich nun in unserem neuen Frühbeet auch Rosenkohl ausgesät. Herausgekommen sind ganz stattliche Pflanzen mit langem Stiel und Blättern, die denen des Kohlrabi in Form und Farbe ähneln.

Rosenkohl 2008 (02)

Rosenkohl 2008 (04)

Und seit einigen Tagen weiß ich nun auch, wo sich die Knubbeln bilden, die ich aus dem Supermarkt kenne: In den Blattachseln.

Rosenkohl 2008 (03)

4.7.08

Gurken-Tomaten-Salat

Nachdem einige Tomaten, erschrocken vom zeitigen Startschuß, ja tot umgefallen waren, holen die übrigen nun mächtig auf.

Tomaten 2008 (02)

Sie wollen noch rechtzeitig ins Ziel kommen, um zusammen mit den Gurken zu einem leckeren Salat verarbeitet werden zu können. Die Gurken blühen reichlich und haben auch schon erste Fruchtansätze.

Gurken 2008 (05)

Gurken 2008 (07)

Ich bin mal gespannt, ob unsere Pyramiden die Last tragen können.

Gurken 2008 (06)

11.4.08

Fruchtfolgenwirrwarr

Als ordentlicher Kleingärtner habe ich mir letztes Jahr fein säuberlich aufgeschrieben, was ich wo angebaut habe, um so die Grundlage für eine sinnvolle jährliche Fruchtfolge zu schaffen - Drei-Felder-Wirtschaft sozusagen.

Jetzt habe ich mich nochmal informieren wollen, was man nacheinander so anbauen kann.

Das habe ich kapiert: Auf Starkzehrer folgen im zweiten Jahr Mittelzehrer und im dritten Schwachzehrer. Dann am besten ne Pause mit Gründünger einlegen.

Ah ja, jetzt mußte ich nur noch rausfinden, welche Pflanzen zu den gierigen und welche zu den genügsamen gehören. Man möchte meinen, darüber bestünde einigermaßen Einigkeit. Weit gefehlt!

Hier zählt man z.B. Erdbeeren und Möhren zu den Starkzehrern und Tomaten sowie Zwiebeln zu den Mittelzehrern, hier dagegen hält man Erdbeeren für Mittelzehrer, Möhren für Schwachzehrer (!), Tomaten (so auch hier) für Starkzehrer und Zwiebeln für Schwachzehrer. Die hier halten Möhren und Zwiebeln für Mittelzehrer und sind bei Tomaten generell gegen Standortveränderungen, da sie "nur im Umkreis ihrer eigenen Ausdünstungen" gedeihen könnten. Zwischenfrage dazu: Was macht denn da jemand, der zum ersten Mal Tomaten anbauen will? Geht gar nicht, wie?
Zurück zur Fruchtfolge: Hülsenfrüchte werden hier und hier als Schwachzehrer bezeichnet, hier jedoch als Mittelzehrer.

Alles klar?

Meine vorläufig einzige Erkenntnis: Gärtner sind auch nicht besser als Juristen - zwei Gärtner, drei Meinungen! Gibt´s einen Richter, der eine Entscheidung fällen kann?

10.7.07

Gemüse: Sieht doch nicht alles gleich aus

Noch vor etwas mehr als einer Woche konnte man Gurken und Melone bei nur flüchtigem Hinsehen kaum voneinander unterscheiden.

Damit ist es nun vorbei. Jetzt kann selbst ich erkennen, daß das

Zuckermelone (02)

ne Gurke ist und das

Gurken

ne Melone.

Oder umgekehrt...

2.5.07

Gemüse: Durchbruch bei den Gurken

Dieses Jahr gibt´s Schlangengurken - hoffentlich! Sieht so aus, als wären alle Samen (übrigens auch Italienimport) aufgegangen.

Gurken 2007 (01)

Habe ich mich letztes Jahr noch gefragt, ob ich den Gurken eine Rankhilfe bieten muß, was sich bei der damaligen Sorte als unnötig herausstellte, wird es sich diesmal wohl nicht vermeiden lassen. Schließlich stand auf der Packung geschrieben: "Höhe ca. 1,80 m". Ganz ohne Hilfestellung werden sie das wahrscheinlich nicht schaffen.

11.8.06

Gemüse: Dicke Dinger

...sind unsere Gurken - und sie schmecken auch noch! Wir werden jetzt mal versuchsweise ein paar kleinere Exemplare abnehmen, um diese zu sauren Gurken zu verarbeiten. Versuch macht "kluch" und sauer macht lustig...

















Kleine Anekdote aus dem Kleingartenleben am Rande: Als ich gerade diese beiden Gurken abgenommen hatte, hielt ein Ehepaar an unserem Zaun. Die Frau meinte, sie hätten dieses Jahr auch so viele Gurken, leider seien sie aber alle bitter. Gleich darauf folgte eine Lehrstunde nach Kleingärtnerart, welche hier kurz wiedergegeben werden soll. Sie: "Sie wissen, wie man Gurken schält?" Ich: "Ja, immer zur Blüte hin." Sie: "Nein, gerade anders herum!" Das ging noch eine Weile so hin und her bis ich es leid war und sagte, daß wir ja genug Gurken hätten, um beide Varianten zu testen, und sie so davonkomplimentierte. Insgeheim dachte ich mir, daß sie sich über ihre bitteren Gurken nicht zu wundern brauche, wenn sie sie von der Blüte her schäle. Die dort versammelten Bitterstoffe verteilt sie so über die ganze Gurke. Tja, hätte sie mal lieber ihren Mund gehalten; dann hätte ich ihr die Story mit den bitteren Gurken abgekauft und mein Bedauern ausgedrückt. Ich jedenfalls kann mich daran erinnern, daß meine Mutter mir mal beigebracht hat, die Gurken niemals vom Blütenansatz her zu schälen - und weder ihre noch meine Gurken sind bitter. Einen kleinen Tip, wenn man ganz sicher gehen will, hatte sie auch noch: Gurke in der Mitte teilen und dann jeweils zu den Enden hin schälen.
Und überhaupt, wozu denn schälen? Die Gurken aus meinem Garten sind ungespritzt und nur mit Hornspänen gedüngt. Sie genügen so den Ansprüchen der EU, des Bundesverbraucherschutzministeriums und eines jeden Öko-Ladens in der Dresdner Neustadt ;-)


Ähnliche Artikel mit folgenden Stichworten anzeigen:

Mehr aus dem Chaosgarten

Related Posts with Thumbnails