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19.8.09

Braune Tomaten

Die Tomatenernte ist dieses Jahr beinahe schon ein Totalausfall.

Bisher habe ich die Tomatenpflanzen noch nie abgedeckt. Das Braunfäuleproblem trat immer erst recht spät auf, und so fielen ihm immer nur die letzten paar Tomaten der Saison zum Opfer.

Dieses Jahr war das allerdings anders, und das ist nach der ganzen Arbeit mit der Anzucht - vor allem der leidigen Pikiererei - ziemlich ärgerlich.

Tomaten 2009 (02)

Es war einfach zu kalt und zu feucht im Juni und im Juli. Die meisten Pflanzen habe ich deshalb schon Mitte letzten Monats entsorgen müssen. Der Rest dümpelt so vor sich hin. Wenn die mir insgesamt 10 brauchbare Früchte liefern, ist das schon viel.

Auch anderen Pflanzen bekam das Mistwetter nicht besonders. Die Gurken - anfangs vielversprechend gestartet - zerbröselt der Mehltau, und Auberginen und Paprika kamen nicht so richtig vom Fleck.

Immerhin haben die beiden dank der August-Sonne nun einen Gang höher geschaltet.

Paprika 2009 (01)

Auberginen 2009 (01)

So viele Auberginen wie letztes Jahr werden es sicher nicht, aber dafür, daß wir hier schließlich nicht in Italien oder Spanien sind, ist es schon o.k.

21.8.08

Gemüse: Totgesagte leben länger

Mit den Gurken waren wir ja in letzter Zeit nicht so zufrieden. Zwei unserer drei Gurkenpyramiden haben wir auch schon abgebaut und auf der freigewordenen Fläche Spinat gesät.

Als hätten sie gemerkt, daß es auch ihnen bald an den Kragen gehen würde, trieben die verbliebenen Gurkenpflanzen kräftig neu aus, und es wachsen doch tatsächlich noch recht ansehnliche Gurken heran.

Da haben sie den Kopf aber gerade nochmal aus der Schlinge gezogen!

13.8.08

Gemüse: Gurkengestrüpp

Also die Gurken waren dieses Jahr ein ziemlicher Reinfall. Letztes Jahr konnten wir uns kaum retten, dieses Jahr aber hat der abendliche Regen, der uns vor ein paar Wochen mehrere Tage hintereinander heimsuchte, den Gurken ordentlich zugesetzt. Der (Falsche) Mehltau kam über sie und war nicht mehr zu stoppen. Ratzfatz wurden die Blätter gelb und starben ab.

Gurken 2008 (09)

Die paar bis dahin angesetzten Früchte blieben größtenteils mickrig und sehen irgendwie deformiert aus. Mit Schlangengurken hat das jedenfalls nichts zu tun.

Gurken 2008 (10)

Ein Trost bleibt: Bei einem Spionagerundgang in der Sparte stellten wir fest, daß auch die anderen Gärtner auf Gurkensalat und Schüttelgurken verzichten müssen. Bei denen, die ihre Pflanzen nicht ranken, sondern am Boden entlangkriechen ließen, sah es sogar weit schlimmer aus als bei uns. Offensichtlich konnte sich da die Feuchtigkeit noch besser auf und unter den Pflanzen halten.

Nun ja, auf ein Neues im nächsten Jahr!

4.7.08

Gurken-Tomaten-Salat

Nachdem einige Tomaten, erschrocken vom zeitigen Startschuß, ja tot umgefallen waren, holen die übrigen nun mächtig auf.

Tomaten 2008 (02)

Sie wollen noch rechtzeitig ins Ziel kommen, um zusammen mit den Gurken zu einem leckeren Salat verarbeitet werden zu können. Die Gurken blühen reichlich und haben auch schon erste Fruchtansätze.

Gurken 2008 (05)

Gurken 2008 (07)

Ich bin mal gespannt, ob unsere Pyramiden die Last tragen können.

Gurken 2008 (06)

13.5.08

Gemüse: Jetzt sind´s wirklich Gurken

Nachdem sich vermeintliche Gurkenkeimlinge entgegen der herrschenden Meinung in den Kommentaren als Sonnenblumenkeimlinge geoutet haben, kommen nun aber tatsächlich die ersten Gurkenpflänzchen zum Vorschein.

Gurken 2008 (01)

Hier nochmal zum Vergleich das Bild der "falschen" Gurken:

Gurke oder Sonnenblume?

30.4.08

Gurke oder Sonnenblume?

Genau dort, wo ich unter einer unserer Gurken-Pyramiden die Samen ausgebracht habe, zeigt sich ein einzelner Keimling. Eine Gurke wird das aber wahrscheinlich nicht, eher eine Sonnenblume. Zumindest zeigten sich bei einem Vergleich mit bereits eindeutig als solche identifizierten Sonnenblumenkeimlingen deutliche Ähnlichkeiten.

Gurke oder Sonnenblume?

Das Kuckucksei wird nun irgendwohin umgesetzt, wo es auch im ausgewachsenen Zustand nicht stört. Einfach rausrupfen wollte ich es nicht, schließlich könnte es ja unter Umständen vielleicht eventuell doch eine Gurke sein, und außerdem hoffe ich noch auf einen Höhenrekord und kann dafür jeden Kandidaten brauchen.

17.4.08

Die Pyramiden von Dresden

Was war ich froh, eine simple und kostengünstige Variante für eine Gurkenrankhilfe gefunden zu haben!

Die Freude währte allerdings nicht lange, denn Nicoles leisen Einwand, ob das bei der Menge Gurken, die ich immer anbaue, nicht ein bißchen viel Metall im Garten wäre, konnte ich nicht von der Hand weisen. Also hieß es am Sonnabend mal wieder: Augen auf im Baumarkt!

Wir haben uns dann für Holz und Kokosfaserstricke entschieden und daraus dreiseitige Kletterpyramiden geklöppelt.

Gurkenkletterhilfe (01)

Gurkenkletterhilfe (02)

Auf jeder Seite einer solchen Pyramide habe ich dann zwei bis drei Gurkensamen gesät.

Nun bin ich gespannt, ob die Gestelle der geballten Gurken-Power gewachsen sein werden und ob die Kletterei sich überhaupt gegenüber dem bewährten Kriechanbau als vorteilhaft erweist.

10.4.08

Haddu Kopp wie Sieb, muddu aufschreiben!

Neulich sah ich im Baumarkt einen "Tomatenturm". Es handelte sich um ein Drahtgestell, bestehend aus zwei halbrunden, ca. 1,60 m hohen Teilen. Zusammengestellt ergeben sie einen Zylinder, der Tomatenpflanzen einen guten Halt geben soll. Wer sich´s nicht vorstellen kann, bitte hier entlang. Auf der Verpackung stand, daß der Hersteller auch "Gurkentürme" anbietet. Ist im Grunde das Gleiche, nur etwas höher.

Nicht schlecht dachte ich, denn ich bin schon eine Weile am Überlegen, woran ich dieses Jahr meine Gurken ranken lassen soll. In den letzten beiden Jahren habe ich sie einfach auf dem Boden rumkriechen lassen.

Gurken

Das funktionierte eigentlich auch recht gut, aber manche Gurken blieben stellenweise weiß (und geschmacklos), was wohl an zu wenig Sonnenlicht unter den Blättern lag. Außerdem will man sich ja auch gärtnerisch weiterentwickeln...

Ich warf einen Blick auf den Preis und die erste Freude über meine Entdeckung verflog im Nu. Ein Tomatenturm sollte fast 7 Euro kosten. Die Gurkentürme waren nicht vorrätig, sind aber sicher noch teurer, weil höher. Bei fast 20 Gurkenpflanzen würde sich das zu einem unanständigen Gesamtpreis summieren.

Also schaute ich mich im Internet nach Alternativen um und wurde - mal wieder - bei der Gärtnerin fündig. Sie hat in grauer Vorzeit mal einem Kartoffelstrauch ein Rankgerüst verpaßt, daß sie aus Estrichgitter gerollt hatte. Sieht aus wie ein Gurkenturm, funktioniert wie ein Gurkenturm und kostet nur einen Bruchteil.

Das mußte ich mir gleich mal aufschreiben, sonst vergesse ich sowas und finde den Link nicht wieder.

2.8.07

Gemüse: Gurkenmißbrauch

Geschehen auf einer Familienfeier, deren Teilnehmern wir Gurken mitgebracht hatten:

P1020285

10.7.07

Gemüse: Sieht doch nicht alles gleich aus

Noch vor etwas mehr als einer Woche konnte man Gurken und Melone bei nur flüchtigem Hinsehen kaum voneinander unterscheiden.

Damit ist es nun vorbei. Jetzt kann selbst ich erkennen, daß das

Zuckermelone (02)

ne Gurke ist und das

Gurken

ne Melone.

Oder umgekehrt...

6.7.07

Gemüse: Sieht doch alles gleich aus!

Aber nicht mehr lange! Die einen werden lang und bleiben grün, die anderen werden dick, rund und wahrscheinlich gelb bis orange.

Schlangengurken
Gurken 2007

Zuckermelone
Zuckermelone

Die Bilder sind schon vom vergangenen Wochenende. Diese Woche hatten wir gar keine Zeit nachzuschauen, ob sie sich optisch schon ein wenig voneinander entfernt haben. Bin mal gespannt!

2.5.07

Gemüse: Durchbruch bei den Gurken

Dieses Jahr gibt´s Schlangengurken - hoffentlich! Sieht so aus, als wären alle Samen (übrigens auch Italienimport) aufgegangen.

Gurken 2007 (01)

Habe ich mich letztes Jahr noch gefragt, ob ich den Gurken eine Rankhilfe bieten muß, was sich bei der damaligen Sorte als unnötig herausstellte, wird es sich diesmal wohl nicht vermeiden lassen. Schließlich stand auf der Packung geschrieben: "Höhe ca. 1,80 m". Ganz ohne Hilfestellung werden sie das wahrscheinlich nicht schaffen.

11.8.06

Gemüse: Dicke Dinger

...sind unsere Gurken - und sie schmecken auch noch! Wir werden jetzt mal versuchsweise ein paar kleinere Exemplare abnehmen, um diese zu sauren Gurken zu verarbeiten. Versuch macht "kluch" und sauer macht lustig...

















Kleine Anekdote aus dem Kleingartenleben am Rande: Als ich gerade diese beiden Gurken abgenommen hatte, hielt ein Ehepaar an unserem Zaun. Die Frau meinte, sie hätten dieses Jahr auch so viele Gurken, leider seien sie aber alle bitter. Gleich darauf folgte eine Lehrstunde nach Kleingärtnerart, welche hier kurz wiedergegeben werden soll. Sie: "Sie wissen, wie man Gurken schält?" Ich: "Ja, immer zur Blüte hin." Sie: "Nein, gerade anders herum!" Das ging noch eine Weile so hin und her bis ich es leid war und sagte, daß wir ja genug Gurken hätten, um beide Varianten zu testen, und sie so davonkomplimentierte. Insgeheim dachte ich mir, daß sie sich über ihre bitteren Gurken nicht zu wundern brauche, wenn sie sie von der Blüte her schäle. Die dort versammelten Bitterstoffe verteilt sie so über die ganze Gurke. Tja, hätte sie mal lieber ihren Mund gehalten; dann hätte ich ihr die Story mit den bitteren Gurken abgekauft und mein Bedauern ausgedrückt. Ich jedenfalls kann mich daran erinnern, daß meine Mutter mir mal beigebracht hat, die Gurken niemals vom Blütenansatz her zu schälen - und weder ihre noch meine Gurken sind bitter. Einen kleinen Tip, wenn man ganz sicher gehen will, hatte sie auch noch: Gurke in der Mitte teilen und dann jeweils zu den Enden hin schälen.
Und überhaupt, wozu denn schälen? Die Gurken aus meinem Garten sind ungespritzt und nur mit Hornspänen gedüngt. Sie genügen so den Ansprüchen der EU, des Bundesverbraucherschutzministeriums und eines jeden Öko-Ladens in der Dresdner Neustadt ;-)


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26.7.06

Gemüse: Hilfe, es geht los!

Meine Befürchtungen, was eine mögliche Gurkenflut angeht, scheinen sich zu bewahrheiten. Bei meinem gestrigen Kontrollgang über die "Gurkenplantage" entdeckte ich lauter winzige Gürkchen, die sich vergeblich unter den großen Blättern zu verstecken versuchten. Offensichtlich macht es ihnen nichts aus, daß ich sie nicht hochgebunden habe.
















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21.6.06

Meerrettich-Plage

Nach dem Rhabarber mußte nun auch der Meerrettich von rechts, dem zukünftigen Blumen- und Terrassenbereich nach links in den Gemüsetrakt umziehen. Das Ausgraben war bei den über 30 cm langen Hauptwurzeln und den vielen Seitentrieben eine ziemliche Schinderei, zumal man möglichst keine Wurzelstücke im Boden zurücklassen sollte, weil der Meerrettich dann ganz fix zurückkehrt. Ich hoffe mal, daß wir den scharfen Gesellen nicht bald an zwei Stellen haben. Beim Ausgraben habe ich auch gleich die feinen Haarwurzeln und die Seitentriebe entfernt. Soll man ja machen, damit die Hauptwurzel schön kräftig wird. Vielleicht wuchert er ja dann auch nicht mehr so (?)

Alles andere, was wir so gepflanzt haben, entwickelt sich recht gut. Hier zwei Bilder von den Radieschen und Gurken:




























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