3.5.07

Gemüse: Die Tomaten sind etwas pikiert

"Etwas" deshalb, weil ich bisher nur die Pflanzen aus zwei meiner drei Töpfe pikiert habe. Diese ergeben allerdings schon eine recht stattliche Reihe.

Tomaten 2007 (03)

Mal sehen, wohin mit ihnen und den noch unpikierten Exemplaren...

Gartengestaltung: Die Mauer wird auch noch in 50 oder 100 Jahren bestehen...

Genau! Der alte Honni hat´s schon immer gewußt: Die am 1. Mai (!) errichtete Mauer stand auch gestern noch und wird... (siehe oben). Hier der Auenlaender-Fotobeweis:

Außenküche (05)

Gefallen ist nur die den zukünftigen Waschtisch umrahmende Schalung. Aber auch der hält.

Außenküche (06)

2.5.07

Gemüse: Durchbruch bei den Gurken

Dieses Jahr gibt´s Schlangengurken - hoffentlich! Sieht so aus, als wären alle Samen (übrigens auch Italienimport) aufgegangen.

Gurken 2007 (01)

Habe ich mich letztes Jahr noch gefragt, ob ich den Gurken eine Rankhilfe bieten muß, was sich bei der damaligen Sorte als unnötig herausstellte, wird es sich diesmal wohl nicht vermeiden lassen. Schließlich stand auf der Packung geschrieben: "Höhe ca. 1,80 m". Ganz ohne Hilfestellung werden sie das wahrscheinlich nicht schaffen.

Gartengestaltung: Kartoffelbreikonsistenz

Was das Maurerhandwerk angeht, sind wir absolute Laien. Mir fehlt´s schon bei der Unterscheidung zwischen Beton, Estrichbeton, Mörtel, Zement und wie diese Massen alle heißen.

Gut, wenn man jemanden hat, der sich damit etwas besser auskennt. Und so brachten wir von unserem sonntäglichen Besuch bei Mathias in Bad Elster einiges an neuem Wissen mit. Das mußte natürlich gleich umgesetzt werden. Nicole beabsichtigt nämlich den Bau einer "Außenküche". Genauer gesagt handelt es sich dabei um eine gemauerte Einfassung für den Grill samt Ablageflächen und Waschschüssel.

Dazu benötigt sie neben der kleinen Mauer eine Art Arbeitsplatte mit integrierter Spüle. Das Becken haben wir schon, nur wo bekommt man eine stabile und wetterfeste Arbeitsplatte mit passender Aussparung her? Am besten selber machen - und zwar mit Beton, meinte Mathias.

Dazu mußte als erstes eine Schalung her.

Außenküche (01)

Da gehört natürlich auch was rein. Also Beton anmischen! Aber wieviel Wasser nimmt man denn nun und wie fest muß die Pampe idealerweise sein? Wie Kartoffelbrei? Eher etwas zähflüssiger als Kartoffelbrei, riet uns Mathias. Das Kartoffelbreimaß war geboren.

Nachdem sich der Beton einigermaßen wie Kartoffelbrei anfühlte, wurde er in die Schalung gelöffelt. Dann noch die Schüssel an ihren zukünftigen Platz in die Masse drücken und das Ganze antrocknen lassen:

Außenküche (02)

Gestern haben wir die Schüssel dann wieder entfernt. So hatten wir uns das vorgestellt: Eine paßgenaue Mulde ist entstanden, in die man die Schüssel hineinsetzen und aus der man sie zum Entleeren auch wieder herausnehmen kann.

Außenküche (03)

Während die Arbeitsplatte noch so vor sich hin trocknete, konnte Nicole es gar nicht abwarten, sich am Bau einer Mauer zu versuchen. Ja, wir haben die Absicht eine Mauer zu errichten. Ein Anti-Hitze-und-Funkenflug-Schutzwall für die Himbeeren hinter der Staats- Gartengrenze soll es einmal sein.

Ziegel hierfür haben wir vom Abbruch der Trennwand im Gartenhaus noch zur Genüge, allerdings mußte ich die wie eine Trümmerfrau erst von altem Putz befreien - eine recht staubige Angelegenheit.

Inzwischen hat Nicole schon etwas gepuzzelt, denn so richtig genormt waren die Ziegel früher scheinbar nicht. Mal war einer länger, mal einer höher als der andere. Da galt es also erstmal, ein paar passende Steine zu finden. So oder so ähnlich (nämlich etwas höher und verputzt) soll es einmal aussehen:

Außenküche (04)

Mit den eigentlichen Maurerarbeiten hat Nicole dann gestern gegen 18:00 Uhr auch noch angefangen. Ein Photo davon habe ich nicht; ich wollte erstmal warten, ob heute noch alles steht... ;-)

Fortsetzung folgt!

27.4.07

Gemüse: Mangold an Mulch

Von den Nachbarn, die uns letztes Jahr ein Kürbispflänzchen und mehrere Grünkohlpflanzen aus ihrer Überproduktion verehrt haben, bekamen wir vorgestern kleine Mangoldpflänzchen. Da ich viel Platz für meine Tomaten reservieren muß, wußte ich zunächst gar nicht, wohin mit ihnen. Dann fand sich aber doch noch ein Plätzchen bei den Himbeeren. Flux noch ordentlich eingemulcht, damit sie nicht gleich austrocken, und nun abwarten, ob die Ernte besser ausfällt als beim Grünkohl, den die Weiße Fliege so vollgesch... hat, daß es unappetitlich war.

Mangold

Fuchsie???

Wer kennt diese Pflanze?

24.4.07

Obst: Nektarinenbaum mit neuen Schuhen

Immer barfuß rumstehen ist unhygienisch! Bei unserem Nektarinenbaum sammelte sich zu seinen Füßen der Schmutz in Form von Unkraut. Daher und weil es einfach eleganter aussieht haben wir ihm Schuhe aus feinsten Karpatenglockenblumen gekauft.

Nektarinenbaum mit Glockenblumeneinrahmung

Gemüse: "Wilde" Radieschen

Letztes Jahr hatten wir so viele Radieschen, daß wir sie irgendwann satt hatten und einfach stehenließen. Die sonst so knuffigen kleinen Kerle wuchsen sich zu (Achtung Wortspiel!) "R(ad)iesen" aus, blühten, beherbergten komische Raupen und verloren offensichtlich ein paar Samen.

Aus denen haben sich nun wieder kleine Radieschen entwickelt, allerdings nicht viele, weshalb ich nochmal neue gesät habe. Uns kann man es eben nicht recht machen. Mal sind es zu viele, dann wieder zu wenige.

"Wilde" Radieschen

Besser grillieren

Am Samstag fand Nicoles etwas verspätete Geburtstagsfeier im Freundeskreis statt. Nicht ganz ohne eigennützige Hintergedanken überreichte man uns (war auch schon für meinen Geburtstag gedacht, zu dem es noch etwas hin ist) zweckgebundene Fördermittel zum Erwerb eines ordentlichen Grills. Der alte Grill, so ein € 5,99-Exemplar, war inzwischen so wackelig auf seinen drei spindeldürren Beinen wie mancher Gast am Ende eines langen Grillabends. Bei jeder Wurst, die man auflegte, mußte man Angst haben, er bricht zusammen. Für Lisa wäre das natürlich ein Fest gewesen...

So weit sollte es natürlich nicht kommen! Und so erwarben wir gestern bei einem großen Lebensmitteldiscounter einen neuen Grill - mit Windschutz, Luftzug, Aschebehälter, Hightech eben!

neuer Grill (01)

Nach ein bißchen Bastelei sieht er nun so aus:

neuer Grill (02)

Gekostet hat das gute Stück € 55,90 und damit weniger, als wir im Geschenkumschlag vorfanden. Aber psssst, nicht weitersagen!

Naja, wir wollen mal nicht so sein. Bei Gelegenheit werden wir die edlen Spender in den Garten einladen und den Rest des Geldes in Steaks, Würste und Bier investieren.

Für alle, die sich über mein Deutsch wundern: "Grillieren" ist Schweizerdeutsch. Putzig, nicht?

18.4.07

Gartenhaus: Dachverlängerung

Unser Dach ist zwar mit Dachpappe gedeckt, aber noch längst nicht fertig. Da einige Bretter an den Dachkanten schon recht verwittert waren, haben wir sie dort gekürzt. Der als Wetterschutz dienende Überstand an der vorderen Giebelseite war damit erstmal weg.

Dachkante

So konnte das natürlich auf Dauer nicht bleiben, weshalb wir Bretter und einen Topf Lack in schrillem Enzianblau kauften, die Bretter damit strichen und... es am Wochenende nicht mehr schafften, sie anzubringen.

Bretter für Wetterschutz/Dachkante

So mußten wir nun gestern abend nochmal ran. Gegen 20:30 Uhr, kurz bevor man nichts mehr gesehen hätte, hatten wir es geschafft.

Dachkante mit Wetterschutz

Nun müssen wir nur noch darunter ein paar Leisten zur besseren Befestigung anbringen. Wenn´s die nächsten Tage nicht kyrillmäßig stürmt oder kiloweise schneit, müßte die Konstruktion aber erstmal auch so halten.

17.4.07

Obst: Einer blüht, der andere nicht

Während der Birnbaum sich den Wolf blüht,

Birnbaum im Frühling

macht unser neu gepflanzter Kirschbaum keine Anstalten.

Beet unterm Kirschbaum

Ist wohl noch etwas zu jung!?

Dafür haben wir ihm nun ein "Fußbeet" verpaßt, in dem es hoffentlich bald schön bunt blüht.

Blütezeit: Wenn der blaue Flieder wieder...

So sah er noch am 19. März 2007 aus:

Fliederknospen

Und so am Sonntag:

Fliederblüte

Obst: Nein, kein Frühlingsblüher,

sondern die erste Erdbeerblüte dieses Jahres.

Erste Erdbeerblüte 2007

Mieze Schindler ist offenbar erwacht und will loslegen. Ein bißchen muß sie aber noch warten, bis auch Senga Sengana soweit ist, sonst wird das mit den Früchten nix.

Gemüse: Durchbruch bei den Tomaten und Paprika

Aus etlichen der vor knapp zwei Wochen gesäten Tomaten- und Paprikasamen haben sich zarte Pflänzchen entwickelt, die mehr und mehr die sie bedeckende Schicht aus billiger Baumarkterde durchstoßen.

Tomatensämlinge

Leben im Sperrbezirk

In unserem verspäteten Osternest haben sich noch drei weitere Eier eingefunden, und die Amsel-Dame sitzt nun auch regelmäßig drauf.

Amsel im Nest

Der Balkon ist nach wie vor Sperrbezirk. Am Wochenende wollten wir unsere Wäsche vom Wäscheständer nehmen und neue aufhängen. Während des Frühstücks stellten wir fest, daß die Amsel ihr Nest verlassen hatte. Das war unsere Chance! Nicole nahm die trockene Wäsche ab, während ich ins Bad flitzte, um die nasse zu holen und fix aufzuhängen. Wie ich so damit beschäftigt war, sah ich aus den Augenwinkeln die Amsel bereits wieder nervös auf der Wiese im Hinterhof rumhopsen und das Treiben auf "ihrem" Balkon argwöhnisch beobachten. Ich ließ mich sofort verjagen und hängte die restlichen Socken im Bad über die Heizung...

11.4.07

Verspätetes Osternest

Auf unserem Balkon, genauer: in unseren Stiefmütterchen (!), hat sich eine Amsel eingenistet. Bereits am Sonntag war mir eine kleine Kuhle in der Erde aufgefallen. Am Montag dann haben wir sie in flagranti erwischt, wie sie sich feste mit dem Bauch in den Balkonkasten drückte, dabei allerhand Erde auf unseren Balkon warf und geradezu stiefmütterlich mit den Stiefmütterchen umging. Nun noch ein bißchen altes Gras angeschleppt und fertig war das Nest. Tags darauf, also gestern, lag auch schon ein Ei drin.
Die Amsel selbst ist allerdings häufig gar nicht zuhause. Wahrscheinlich hat sie gemerkt, daß dieser Platz nicht wirklich mit Bedacht gewählt war, schließlich liegt unser Balkon direkt neben dem Hintereingang unseres Wohnhauses, wo ständig irgendjemand ein- und ausgeht. Außerdem hatten wir auch unseren Mülleimer auf dem Balkon. Den haben wir nun aber in die Küche gestellt, in der Hoffnung, daß die Amsel ihr Einzelkind doch einigermaßen ungestört ausbrüten und aufziehen kann.

Amselnest

Päckchen von V.E.R.N.

Gestern wurden unsere Pflanzkartoffeln geliefert, die ich beim Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., kurz V.E.R.N., bestellt hatte. Da wir natürlich nicht zuhause waren, als der Postbote kam, gab er das Päckchen im benachbarten Döner-Laden ab. Ich war dann natürlich heilfroh, als ich es dort abholen konnte und die Kartoffeln noch nicht zu Pommes verarbeitet worden waren ;-)

Ich habe mir vier verschiedene Sorten ausgesucht: Heideniere (Deutschland ab 1953), Ora (DDR ab 1952 - ein bißchen Ostalgie muß sein...), Schwarze Ungarin und Red Cardinal (England, 1920). Von jeder Sorte habe ich jeweils eine Packung (10 Kartoffeln) geordert. Pro Packung berechnet der Verein € 3,- zzgl. Versandkosten von € 4,70. Insgesamt ist die Angelegenheit damit etwas teurer als der Kauf eines 5 kg-Baumarkt-Sacks für € 5,-. Man bekommt dafür aber eine größere Vielfalt und vor allem nicht nur die üblichen Standartsorten.

Pflanzkartoffeln 2007

5.4.07

Gemüse: Im Brutkasten

Das ist meine Tomaten- und Paprikaaufzuchtstation.

Tomaten- und Paprikaaufzuchtstation

Aufgrund der schon recht hohen Temperaturen, habe ich sie gleich im Freien aufgestellt. Vorsichtshalber sind sie mit Folie abgedeckt.

Mein Vater hat uns aus Italien fünf Packungen Tomatensamen mitgebracht, alles verschiedene Sorten. Drei davon habe ich ausgesät, allerdings nur einen kleinen Teil der Samen. Schon wenn davon nur die Hälfte zu richtigen Tomatenpflanzen wird, kann ich den Anbau anderer Gemüsesorten vergessen und muß meinen Blog in Tomatenblog umtaufen. Ach ne, Mist, den gibt´s ja schon, und dort kennt man sich mit Tomaten weit besser aus.

Tja, und dann hat er auch noch acht Tüten Salatsamen aus Italien importiert und Gurken und Radieschen und... Ich sehe schon, ich werde wohl um eine feindliche Übernahme des Konkurrenz- Nachbargartens nicht umhin kommen ;-)

Blütezeit: Blumen schön

Wir ham die Narzissen schön,
wir ham die Narzissen schön,
wir ham, wir ham die Narzissen schön

Narzissen (02)

Narzissen

Wir ham auch die Hyazinthen schön

Hyazinthe

Hyazinthe

Albern, ich weiß! Und es reimt sich noch nicht einmal...

4.4.07

Gartenhaus: Ein Rinnsal entrinnt durch die neue Dachrinne

Vergangenes Wochenende haben wir wieder etwas am Haus rumgewerkelt und auf einer Seite wieder eine Dachrinne angebracht. Die andere Seite muß noch etwas warten, bis das Dach des kleinen Vorbaus neu mit Dachpappe eingedeckt ist. Das haben wird bei unserer ersten Dachdeck-Aktion erstmal weggelassen.
Die neue Dachrinne mündet nun in eine ebenso neue Regentonne, so daß wir eine der beiden alten, verrosteten Metalltonnen entsorgen konnten.

Neue Dachrinne (01)

Neue Dachrinne (02)

Bei der Gelegenheit haben wir auch hinterm Haus gleich noch ein bißchen aufgeräumt. Zur Erinnerung, so sah´s dort aus, als wir den Garten übernommen haben.

Mehr aus dem Chaosgarten

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