27.2.08
Blütezeit: Februarbecher
26.2.08
Blütezeit: Bedrohte Pflanzenart
Kleingartenleben: Mäuseschreck-Zwischenbilanz
Gartengestaltung: Beete ohne Grenzen
24.2.08
15.2.08
Bericht aus Isengard: 20.000!
mehr z.B. bei meindresden.info
11.2.08
Rosengarten: Das tat weh
Mit Schmerz meine ich nicht den in den Fingern, dafür gibt es Handschuhe. Vielmehr geht es um die inneren Schmerzen, die Nicole durchleidet, wenn man ihre Rosen radikal verschneiden möchte; schließlich haben sie auch bisher immer wunderbar geblüht, obwohl sie 2007 nur halbherzig und davor wahrscheinlich ein ganzes Weilchen gar nicht verschnitten wurden.
Am Sonntag nahm sie nach einigem Zureden meinerseits und der Lektüre verschiedener Anleitungen aber nun doch selbst die Schere zur Hand.
Blütezeit: Bitte die Gehwege benutzen!
Blütezeit: Neidisch
8.2.08
Mahlzeit! Futterfotos für alle.
Frau Lanu hat mal eben ein neues Blog eröffnet, auf dem jeder Bilder seines Essens der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung stellen kann. Hintergrund sind die Abmahnungen eines speziellen Kochbuch-Blogs, das auf die Verwendung seiner künstlerisch wenig anspruchsvollen Bilder durch ahnungslose Blogger deftige Abmahnungen folgen läßt. Da wird der Streitwert für ein simples Brötchen-Bild schon mal auf 6.000 € (!) festgelegt. Kein Wunder, daß die Köchin und ihr Fotograph von ihrem Blog gut leben können...
Dummerweise finden sich die Bilder besagten Blogs bei der Google-Suche nach Lebensmitteln aller Art häufig an vorderster Stelle, so auch das exklusive Brötchen. Noch, denn genau das soll sich nun durch "Mahlzeit" ändern.
Da Garten-Blogger ja naturgemäß allerhand Lebensmittel fotographieren, können sie sicher etwas zur Erstürmung des Google-Gipfels beitragen. Ich hab schon.
Update vom 14.02.2008: Nach einigen Unsicherheiten bezüglich sich möglicherweise aus der Nutzung eines deutschen Servers ergebenden (juristischen) Probleme, ist das Mahlzeit-Blog nun umgezogen. Wer also auf der Suche nach kostenlosen Lebensmittelfotos ist oder selbst welche zur Verfügung stellen möchte, bitte hier entlang.
4.2.08
Dresdner Wissenschaftler: "Rhabarber ist unkaputtbar"
Kleingartenleben: Aufgerüstet
31.1.08
Kleingartenleben: Achtung, ich mach jetzt mal den Koch
Wie mir Nicole gerade telefonisch berichtete, haben wir ein Mäuseproblem. Erst haben sie ja nur ein paar Löcher gegraben und ein, zwei Erdhügel aufgeworfen. Nun sollen sie aber schon einige meiner Blumenzwiebeln ausgebuddelt und angeknabbert haben, diese U-Bahn-Rowdies.
Das geht zu weit, unsere naive Integrationspolitik ist gescheitert. Wir unterlagen leider einem Irrtum, als wir annahmen, die Mäuse, die aufgrund politischer Verfolgung durch unseren Nachbarn und sein nerviges Solar-Pieps-Gerät die Gartengrenzen überschritten, würden sich dezent am Rande unseres Reiches aufhalten und nur fressen, worauf wir keinen Wert legen.
Tja, sie haben sich aber nun mal nicht unserer Leitkultur untergeordnet, so daß demnächst die ersten Abschiebebefehle erlassen werden. Im Kampf gegen illegale Grenzübertritte wird spätestens am Wochenende mit Pieps-Geräten oder Eisenstangen, die man in den Boden steckt und ab und zu dagegenschlägt, aufgerüstet. Sollten die Aliens, wie sie der abschiebeerfahrene US-Amerikaner nennt, dann nicht in ihr Herkunftsland zurückkehren, muß ernsthaft über die Einführung der Todesstrafe - auch für minderjährige Mäuse - nachgedacht werden. (Das ist nur eine hohle Drohung. Ein entsprechender Gesetzentwurf würde in unserem "Gartenrat" zumindest mit einer Gegenstimme von Nicole abgelehnt werden, ich selbst bevorzuge aber auch weniger drastische Methoden. Aber pssst, das müssen die Mäuse ja nicht wissen...)
Hat sonst noch jemand effiziente Abschiebetips?
Bericht aus Isengard: Noch 9.500
Es fehlen nur noch 9.500 Unterschriften für das Bürgerbegehren zum Bau eines Tunnels anstatt der Brücke.
Unterdessen legte eine Kommission einen leicht modifizierten Brückenentwurf vor. Hauptsächlich sollen die klobigen Betonfüße verschlankt und die Beleuchtung geändert werden. Was diese Änderungen in der Realität für einen Einfluß auf das Gesamterscheinungsbild hätten, ist schwer zu sagen, die Vorher-Nachher-Visualisierungen jedenfalls hauen mich nicht gerade vom Hocker. Nicht umsonst fragte ein Journalist bei der Vorstellung des Entwurfes: "Hat jemand eine Lupe?" Aber o.k., wenn die Brücke denn letztlich doch kommt, dann lieber so als in der alten Variante.
21.1.08
Aufruf an alle Dresdner
Aufruf an alle Dresdner:
Gebt der Vernunft eine Chance!
„Wenn es zutreffen sollte, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich, sondern auch, was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück in Dresden aufgewachsen zu sein.“
Erich Kästner
Der endlose und zermürbende Streit um den Bau der Waldschlößchenbrücke hat die Kommune der Stadt politisch gespalten und tiefe Gräben des gegenseitigen Unverständnisses aufgeworfen.Die Auseinandersetzung muß auch im Sinne eines Versöhnungsprozesses durch die Bürger dieser Stadt entschieden werden. Gerichtsentscheidungen können Dresden diese Aufgabe nicht abnehmen.
Ein wirklicher Kompromiss, der allen Beteiligten nützt, ist die Errichtung eines Tunnels. Er ist technisch machbar und politisch sinnvoll. Die Elbquerung würde gewährleistet, der einmalige Landschaftsraum bliebe unberührt, der UNESCO-Welterbestatus bleibt erhalten, der Bürgerwillen wird ernst genommen.
Der Bürgerentscheid (aus dem Jahr 2005, Anmerkung Auenlaender), der eine Elbquerung am Waldschlößchen fordert, ist ein wichtiges Mittel der direkten Demokratie. Die Bürger der Stadt haben aber nicht über eine Brücke oder einen Tunnel abgestimmt – diese Optionen standen nicht – sondern sie stimmten für eine Verkehrslösung. Diese Lösung wird mit einem Tunnel erreicht. Somit wird letztendlich auch durch den Tunnel das Bürgerbegehren umgesetzt.
Diese Initiative agiert überparteilich und setzt sich zum Ziel, die Öffentlichkeit von der Tunnellösung zu informieren und sie schnellstmöglich zu verwirklichen.
Alle Bürger der Stadt, die diese Lösung unterstützen, sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen.
Früh (!) lingsblüher
20.1.08
Bericht aus Isengard: Ich bin verwirrt!
SPD: Stadt soll von Klage wegen Flutmauer abrücken
Im Streit um den Bau einer Flutschutzmauer in Pieschen (Stadtteil von Dresden, Anmerkung v. Auenlaender) fordert die SPD die Stadt auf, eine Klage zurückzuziehen. Die Verwaltung will den Bau gerichtlich durchsetzen. Das Regierungspräsidium lehnt den geplanten Bau im Welterbegebiet ab. SPD-Rätin Sabine Friedel fordert eine niedrigere Mauer, die durch mobile Wände verstärkt werden kann.
Kann es sein, daß das selbe Regierungspräsidium, das mit aller Macht den Baubeginn für die Waldschlösschenbrücke durchsetzte, nun eine Flutmauer im Welterbegebiet blockiert? Nicht, daß ich nicht dafür wäre, statt einer monströsen Mauer ein kleineres Bauwerk, das im Ernstfall durch mobile Wände erhöht werden könnte, zu errichten, ich wundere mich nur darüber, wie unterschiedlich der Wert des Weltkulturerbes innerhalb einer Behörde beurteilt werden kann.
Nun ja, wenn der Welterbetitel wegen des Brückenbaus erstmal futsch ist, muß man sich auch nicht mehr gegen die Flutmauer in Pieschen sperren. Dann ist wenigstens die Einheitlichkeit der Meinungsbildung innerhalb des Regierungspräsidiums wieder hergestellt.
Übigens blockiert das Regierungspräsidium auch die dringend notwendige Sanierung und im Zuge dessen geplante Verbreiterung der Albertbrücke - aus denkmalschutzrechtlichen Gründen...! Während also bei einer historischen Brücke schon Teile entfernt werden müssen, damit sie den Touris auf den Schiffen der Weißen Flotte oder auf dem Elberadweg nicht auf die Köpfe fallen, weil die Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen denkmalschutzrechtlich nicht zu verantworten sind, kann man an anderer Stelle bedenkenlos eine einmalige innerstädtische Flußlandschaft, ein Weltkulturerbe, zerstören.
Es scheint die Linke nicht zu wissen, was die Rechte tut...
18.1.08
Bericht aus Isengard: Provozieren und dann über die Reaktion wundern
Wäre sowas gang und gäbe, hätte ich dagegen nichts einzuwenden. Warum soll man schwer arbeitenden Menschen nicht mal eine Freude machen!?
Wenn es allerdings ganz offensichtlich nur geschieht, um die Gegner eines (nicht nur in Dresden) höchst umstrittenen Bauwerks nach einer wohl schon nicht ganz sauberen Räumungsaktion weiter zu provozieren, habe ich dafür kein Verständnis. Und dann zeigen sie sich auch noch entsetzt darüber, daß es eine kleine Gegenaktion gab, bei der Transparente entrollt wurden und Buh-Rufe erschallten...
CDU-Kreischef Lars Rohwer zu sz-online: „Aber wir sind entsetzt, dass es eine Gegenaktion gab.“
Also ich bin wahrlich nicht, was man manchmal einen "Öko" nennt. Ich zähle mich eher zur bürgerlichen Mitte, aber CDU und FDP dieser Stadt sind für mich inzwischen unwählbar geworden. Das kleine CDU-Grillfest setzt dem Ganzen nur noch die Krone auf.
Es ist hier wirklich wie im Kindergarten!
16.1.08
Ja!
15.1.08
Bericht aus Isengard: Häh, Bericht aus wo?
Den Zusammenhang zwischen meinem Blog-Namen (Das Auenland ist der Teil Mittelerdes, in dem die Hobbits leben.) und den Bauarbeiten an der Waldschlösschenbrücke stellte zuerst shelog in einem Kommentar her.
Interessanterweise hatte auch die Gaertnerin heute eine Mittelerde-Vision.
Bericht aus Isengard: Der war´s!
"Gestern war nochmals eine sehr große Abordnung von Bürgern bei Oberbürgermeister Vogel vorstellig. Er teilte mit, daß er nicht zuständig sei, man solle doch zur Staatskanzlei gehen. Dort sagte man den Bürgern, die Stadt sei für alle Fragen zum Brückenbau und zur Buche zuständig ..."
Bericht aus Isengard: Der Fall des Reiches der Baummenschen
Die geschwächten Kämpfer der Baummenschen müssen nun mit ansehen, wie die Orks und ihre Bewacher weiter vorrücken. Mit wild kreischenden Kettensägen fallen sie zur Stunde über die Bäume her, die noch am Freitag vorübergehend von den Baummenschen eingenommen worden waren.
14.1.08
Sonn(en)tag
Kleingartenleben: Wir sind keine Spießer!
11.1.08
Bericht aus Isengard: Gefallene
Bericht aus Isengard: Vormarsch der Baummenschen (Update)
eine neue Festung.
Die Orks haben sicher schon Boten zu den Verwaltern der Stadt Dresden und dem schwarzen Herrscher Milbradthor entsendet, um weitere Truppen zur Niederschlagung der Rebellion der Baummenschen anzufordern. Diese haben sich indes mit Decken für eine lange Besetzung gerüstet. Möge der Winter ihnen wohlgesonnen sein!
Update: Ein Verteidiger der Bäume sagte dem Auenländer, es handele sich um eine breit angelegte Offensive. Man wolle versuchen, alle Bäume entlang der Grenze Isengards zur Bautzener Straße zu besetzen und zu verteidigen. Drei befinden sich nun bereits in ihrer Hand. Doch es sind derer viele entlang der langen Grenze Isengards, und es wird mehr Baummenschen brauchen, um den Festungsring zu schließen!
Karte des Schlachtfelds:
Größere Kartenansicht
10.1.08
Bericht aus Isengard
inspiriert von Shelog
9.1.08
Sonnig, wolkenlos, 30 Grad
Nachteil: Schildkröten sind beschissene Gärtner! Anfangs hatten wir noch Wasserpflanzen im gesamten Becken - allerdings immer nur für höchstens drei Tage, dann war abgeerntet! Jetzt gibt es einen kleinen abgetrennten Teil, in dem ein paar Pflänzchen wachsen und die Wasserqualität verbessern können, ohne gleich verputzt zu werden.
So ganz ohne Hobby wäre mir das Schildkrötendasein dann wahrscheinlich doch etwas zu langweilig. Da warte ich lieber auf den Frühling und die neue Gartensaison.
Pfoten weg von Schußwaffen!
Makaber, ich weiß...
Vorbildlicher Kleingärtner!
7.1.08
Aufpassen, was man schreibt
Oder richtete sich die Werbung an die Flußelefanten?
4.1.08
Rosmarin, Bambus und Grünkohl
Im Haus sieht´s auch etwas wüst aus. Pflanzen, Schaukel, Tisch, Stühle und Teile unserer alten Küche von zu Hause warten in ihrem Winterlager auf den Frühling.
Flußelefanten
Einfacher war das zwischen Weihnachten und Silvester, als wir wieder eine sensationelle Entdeckung machten!
Wir waren gerade auf dem Weg in den Garten, um mal nach dem rechten zu sehen, als wir sie sahen: eine Gruppe der lange Zeit für ausgestorben gehaltenen Flußelefanten. Es wird gemunkelt, daß auch sie, wie die Wölfe und Wisente, den EU-Beitritt Polens und die damit einhergehenden Einreise- und Aufenthaltserleichterungen zum Anlaß nahmen, um mal wieder in den Revieren ihrer Vorfahren vorbeizuschauen.
Der Flußelefant spielt eine elementare Rolle im Ökosystem, reguliert er doch fast im Alleingang den Pegel der Flüsse. Bei Hochwasser säuft er, bis er auf ca. das Zweifache seines Normalvolumens angeschwollen ist. Bei Niedrigwasser gibt er, wie auf dem folgenden Bild gut zu erkennen ist, einen Teil seines Wasservorrats wieder frei.
Noch ein Geheimtip für alle Gartenfreunde: Wie ich beobachten konnte, sind die Flußelefanten sehr geschickte Unkrautzupfer. Wer also einen ausreichend großen Garten mit breiten Wegen sein Eigen nennt, sollte mal über die Anschaffung eines Flußelefanten als Jäthilfe nachdenken.
3.1.08
Mal anderen beim Bauen zuschauen
Ich fahre (fast) jeden Tag mit dem Rad entlang der Elbe ins Büro, welches sich in unmittelbarer Nähe der zukünftigen Waldschlösschenbrücke befindet.
Seit knapp zwei Monaten wird das letzte Stück Arbeitsweg zunehmend unansehnlicher und unbefahrbarer, denn kaum hatte das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen den vom Verwaltungsgericht Dresden verhängten Baustop gekippt, rollte schweres Gerät an und zog nicht nur eine riesige Schneise (Zufahrt für Baufahrzeuge und Erdaushub entlang des künftigen Brückenverlaufs) durch die Elbwiese, sondern zerwürschte und vermatschte den ohnehin an dieser Stelle schon stark ausbesserungsbedürftigen Geh- und Radweg vollends.
Die Brückengegner schmückten die Baustelle kurz nach dem Baubeginn mit einem gut sichtbaren SOS.
Einstweilen werde ich an dieser Stelle als Baustellenreporter fungieren und die unumkehrbare Verschandelung eines der schönsten Abschnitte des Dresdner Elbtals dokumentieren.