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1.12.09

Holz vor der Hütte

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Kaum zu glauben wie die Zeit rennt. Mir kommt es vor, als hätte unser Baumarkt des Vertrauens erst vor ein paar Monaten seinen Totalumbauräumungsverkauf veranstaltet, bei dem wir uns das Auto mit Holzfliesen zum Schnäppchenpreis vollgepackt haben. Dabei war das schon im September 2007!

Seitdem standen diese Stapel also schon im Haus und damit im Weg rum. Verlegen wollten wir sie nicht, solange die Putzarbeiten an den Außenwänden noch nicht abgeschlossen waren. Außerdem ist man ja auch immer ein bißchen faul, und sowieso kommt eigentlich immer irgendwas dazwischen. Wer kennt das nicht?!

Im Juni haben wir es aber nun doch endlich geschafft. Die alten Betonplatten, Fliesen, Ofenkacheln und was sonst noch so den "Vorhof" und den Weg pflasterte, haben wir als Unkrautstopper (und natürlich auch wegen der Arbeitsersparnis) liegengelassen. Oben drauf kam eine Schicht Splitt und schuppdiwupp war der Unterbau für die Holzfliesen fertig. Von denen mußten nun noch einige etwas passend gemacht werden. Das Verlegen an sich war dann kaum noch der Rede wert.

Hier das Resultat:

Holzfliesen (01)

Holzfliesen (02)

Obwohl die Fliesen nun endlich draußen liegen, habe ich das unbestimmte Gefühl, auf das Platzangebot im Haus hätte sich das gar nicht ausgewirkt...

8.7.08

Gartenhaus: Mauerbienchen

Sommer, Wochenende, verputzen - seit letztem Jahr rückte der Ranklatscher etliche Male an, um unser Gartenhaus zu verputzen. Vergangenen Samstag summte er noch einmal wie ein fleißiges Bienchen ums Haus und hat es nun, bis auf ein paar Restarbeiten, die wir vielleicht auch selbst erledigen können, geschafft!

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An ein Bienchen erinnerte nicht nur die Geschwindigkeit, mit der er den letzten Abschnitt fertigstellte, sondern auch das dekorative Schleifchen auf seinem Rücken, welches die Hosenträger vom Rutschen abhalten sollte.

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Wenn ich´s mir genau anschaue, sieht´s eigentlich eher aus wie ne Hummel... ;-)

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4.7.08

Gartenhaus: Nix Finale

Falls der Regen bis morgen mal wieder aufhören sollte, wird weiter verputzt.

Ja, ich war etwas zu optimistisch, als ich uns letzten Freitag schon im Finale wähnte. Die Zeit rennt eben, und wenn die Bauherren es nicht schaffen, das Gerüst schon am Vorabend aufzubauen, ist es fast Mittag, ehe mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden kann.

Außerdem bereitete der Putz Schwierigkeiten. Wir holen immer Mauer- und Putzmörtel der selben Marke. Irgendwann muß der Hersteller aber angefangen haben, die Zusammensetzung zu ändern bzw. andere Ausgangsstoffe zu verwenden. War der Putz früher immer eine recht feine Masse, die sich gut auftragen und anschließend mit dem Reibebrett zu einer glatten Schicht verreiben ließ, enthält er jetzt deutlich mehr grobe Partikel (kleine Steine), die beim Verreiben Kratzspuren hinterlassen. "Habt Ihr ein Filzbrett?", fragte uns der Fachmann, dem nach einigen Versuchen und ein paar wilden Flüchen eine Idee kam, wie er das Problem lösen könnte. "Filzbrett? Nö. Wasn das?" Not macht erfinderisch. Nach kurzem Kramen in der Werkstatt kam der Ranklatscher mit einem Badeschwamm wieder raus, der irgendwie mal seinen Weg in den Garten gefunden hatte. Dieser wurde leicht angefeuchtet und siehe da: Mit kreisförmigen Bewegungen ließ sich der grobe Putz wunderbar glatt verschmieren.

Der Ranklatscher hat sich dann so mächtig ins Zeug gelegt, daß ihm sogar sein schickes, kurzes Latzhöschen platzte und zum Latzröckchen mutierte.

geplatzte Hose
Veröffentlichung mit ausdrücklicher Genehmigung des Ranklatschers ;-)

Ungefähr die Hälfte der Rückwand ist noch zu machen. Finale diesen Samstag? Wir werden sehen...

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27.6.08

Fiiiinale ohoo!

Nicht, was Ihr denkt! Das ist erst am Sonntag. Morgen kommt aber der Ranklatscher und wird voraussichtlich sein Werk mit dem Verputzen der hinteren Giebelwand vollenden.

Ich muß weg - Putz, Getränke und was zum Grillen holen. Hasta la vista!

26.6.08

Gartenhaus: Grüne Lauscher vom Lauschen

Während die Nationalmannschaft gestern die Türkei aus der EM rumpelte, lackierte Nicole die Innenseite der Haustür in zartem Lindgrün. Nebenbei lauschte sie der Fußballübertragung im Radio. Die Lauscher aufgestellt hatte auch Lisa - wohl weniger wegen des Spiels, als wegen einiger detonierender Feuerwerkskörper.

Wenn es draußen knallt - sei es bei Gewitter oder eben bei Feuerwerk - macht sie sich fast in die nicht vorhandenen Hosen, läuft nervös hechelnd umher und beachtet natürlich auch keine "Vorsicht! Frisch gestrichen."-Schilder.

Das hat sie nun davon - sie trägt jetzt schon die Farben der zukünftigen Koalition auf Bundesebene.

Malergehilfe (02)

24.6.08

Gartenhaus: Tag der offenen Tür

Von vorn ist unser Gartenhaus ja schon ganz schick. Der Putz ist zwar noch grau und ungestrichen, sieht aber auch so ganz ordentlich aus. Die Eingangstür allerdings machte nicht wirklich einen einladenden Eindruck - verblichener, teilweise abgebröckelter Anstrich, lockere und marode Bretter.

Haustürrenovierung (01)

Am Sonntag nahm sich Nicole nun der Tür an. Sie wurde abgeschliffen, mit Holzkitt ausgebessert und in knalligem Enzianblau gestrichen.

Bis der Lack getrocknet war, dauerte es natürlich eine Weile. Dumm nur, daß wir weg mußten. Wir hatten uns nämlich mit Freunden verabredet, die beim Public Viewing auf den Elbwiesen das Viertelfinalspiel Italien vs. Spanien anschauen wollten.

No risk, no fun, sagten wir uns und ließen die Tür einfach liegen und das Haus offen.

Haustürrenovierung (02)

Wir würden dann nach dem Spiel - so gegen 22:30 Uhr - einfach nochmal kurz am Garten ranfahren und sie wieder einhängen. Tja, denkste! Gerade das Spiel ging natürlich in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen (Gott sei Dank wenigstens mit dem richtigen Ergebnis)! So gegen 24:00 Uhr war dann endlich auch der Tag der offenen Tür im Garten vorbei ;-)

Zu tun ist aber noch so manches an der Tür. Ein paar lockere Teile müssen noch befestigt werden. Dazu werden bei Gelegenheit mal rundherum schmale Beschläge an den Rändern angebracht. Das hält dann hoffentlich wieder 60 Jahre.

20.6.08

Gartenhaus: Ordnung ist das halbe Leben!

Daß in unser Gartenhaus irgendwann mal sowas wie Ordnung einziehen würde, haben viele - und zugegeben: manchmal auch wir - nicht geglaubt. Zu vermüllt und verrottet hatte es der Vorbesitzer zurückgelassen.

Nicht zuletzt deshalb hatten wir keine wirklichen Ablageflächen für Werkzeuge, Dünger und was man eben so alles braucht in einem Garten. Erstmal mußte wenigstens ein Raum komplett entrümpelt und saniert werden, um dort dann Schränke und Regale aufstellen zu können. Bis dahin lag mal hier ein Samentütchen, dort ein Schäufelchen usw.. Außerdem mußte man ständig irgendwas umstellen, weil es gerade im Weg war. So kommt es dann, daß Dinge auf misteriöse Weise unsichtbar werden - wie z. B. zwei Kellen zum Verputzen, die beim letzten Einsatz des Ranklatschers vor der Winterpause noch vorhanden waren, bei der Wiederaufnahme der Arbeiten vor einigen Tagen aber als vermißt gemeldet und notgedrungen durch neue ersetzt wurden. Die tauchen bestimmt wieder auf, wenn wir mit dem Verputzen fertig sind. Das ist eine Art Gesetz.

Auch mit dem Umziehen war das so eine Sache. Weder wußte man, wo man die sauberen Klamotten ablegen sollte, noch war es angenehm, sich beim Schuhewechseln auf den schmutzigen, feuchten und teilweise nur aus Sand und Ziegelsteinen bestehenden Boden zu stellen. Nun gut, da kann man ja was unterlegen, aber insgesamt war es eben kein besonders erquickliches Arbeiten.

Umso angenehmer ist es nun, wenigstens in einem Raum einen festen, ebenen Fußboden, Regale und Schränke zu haben. Die Gartengeräte hängen ordentlich an Haken, die Samentütchen befinden sich in Ablagekisten, Werkzeuge liegen geordnet im Regal - hach, was für ein Spießeridyll ;-)

eingeräumte Werkstatt (04)

eingeräumte Werkstatt (03)

eingeräumte Werkstatt (01)

Die "Küchenzeile" auf dem mittleren Bild soll allerdings später mal im Hauptraum ihren endgültigen Platz finden, und an ihre Stelle kommt dann eine Werkbank zum Bauen, Basteln und Pflanzen.

13.6.08

Gartenhaus: Nur noch eine Wand!

Nach der Winterpause war letzten Sonnabend der Ranklatscher wieder da. Bei Affenhitze und Dauerbesonnung hat er die komplette Seitenwand verputzt. So recht zufrieden war er mit seinem Werk jedoch nicht. Da die Sonne permanent schien, trocknete der Putz viel zu schnell und ließ sich nicht ordentlich "ausreiben". Daher mußte zur "Pinselputz"-Methode gegriffen werden, bei welcher man statt mit dem Reibebrett mit einem breiten Pinsel und Wasser den Putz glatt streicht.

Das Ergebnis mag vielleicht nicht gaaanz so perfekt aussehen wie an den anderen Wänden, aber wen juckt das schon?! Außer dem Handwerker, dessen Ehrgeiz durch unsere schiefen und huckeligen und buckeligen Wände geweckt wurde, eigentlich niemanden. Wir jedenfalls sind damit vollauf zufrieden und die Nachbarn geht´s nix an!

frisch verputzte Seitenwand

Nun wartet nur noch die rückwärtige Giebelwand. Dort wird´s wohl auch Pinselputz werden, denn hält sich die Sonne von morgens bis ca. 16 Uhr auf.

9.6.08

Gartenhaus: Drei Farben grün

Sie hat verputzt, den Boden mit Estrich ausgegossen und nun wollte Nicole den kleinen Werkstattraum malern. Über das Aufsprühen der Wandfarbe hatte ich hier ja schon mal kurz geschrieben. Gewählt hatte Nicole ein sehr helles Grün, kaum von Weiß zu unterscheiden, aber dennoch irgendwie angenehmer anzusehen.

Die Balken, von innen sichtbare Dachlatten sowie Tür- und Fensterrahmen sollten sich in einem etwas (!) dunkleren Grünton von den Wänden absetzen.

Da man sich ja heutzutage alle mögliche Farbtöne mischen lassen kann, wurde im Baumarkt unseres Vertrauens auch schnell der richtige gefunden - eine Art Lindgrün. Ab damit in die Sprühkanone und rauf auf´s Holz! Letzteres hat die Farbe stellenweise aufgesaugt wie ein Schwamm, so daß eine zweite Schicht notwendig wurde, wofür wir natürlich eine neue Farbdose beschaffen mußten. Alles kein Problem; auf der alten Dose war schließlich ein Aufkleber mit einem Zahlen- und Buchstabencode, über den man sich immer wieder exakt den gleichen Farbton mischen lassen kann. Soweit die Theorie.

In der Praxis wich der Inhalt der zweiten dann eklatant von dem der ersten Dose ab - Frosch- statt Lindgrün. Sch...! Lag es etwa daran, daß Nicole den Lack diesmal nicht verdünnt (muß man, wenn man das Farbsprühgerät nutzt) und mit dem Pinsel verarbeitet hatte? Wohl kaum, der Unterschied war einfach zu groß. An der Mischtechnik konnte es eigentlich auch nicht liegen, schließlich gab es ja den Code, der die Farbe eindeutig vorgab.

Nicole fand sich schließlich damit ab. Dann wurde das Holz eben etwas dunkler - nicht ideal, aber akzeptabel.

Irgendwann brauchten wir noch eine dritte Farbdose. Wir waren gespannt, wie der Farbton diesmal ausfallen würde. Die Dame am Mischgerät tippte den Code ein und los ging´s.

Ooops, da stand wohl die Dose mit der Ausgangsfarbe Weiß nicht richtig unter der Düse des Automaten und es tropfte etwas grünes Konzentrat daneben. Ausschuß, befand die Dame und stellte die Dose vor ihr Pult zu den anderen Mixturen, welche entweder nicht richtig gemischt oder nicht abgeholt worden waren und nun für ca. 50% des Normalpreises angeboten werden.

Beim zweiten Versuch ging alles klar. Nicole durfte das Ergebnis begutachten - es war das gewünschte Lindgrün - und äußerte beiläufig, wie es denn möglich wäre, daß beim letzten Mal die Farbe ein klitzekleines bißchen anders aussah. Die Dame am Mischpult ließ sich die von uns mitgeführte leere Dose zeigen und stellte schnell fest, daß zwar die Farbmischung, nicht aber die Ausgangsfarbe stimmte. Für das Lindgrün hätte eine Grundfarbe mit (mehr) Weiß-Pigmenten genommen werden müssen. Da hatte sich der Kollege wohl seinerzeit im Regal vergriffen. Gut für uns, denn nun überließ man uns die neue Dose kostenlos.

Auch die war recht schnell aufgebraucht, zumal Nicole nun auch schon im Flur begonnen hatte, Decke und Türrahmen zu streichen.

Nochmal, damit wir den Überblick behalten: Im Werkstattraum sind die Wände sehr hellgrün mit Wandfarbe gestrichen, Decke und Balken dagegen in Froschgrün lackiert. Der Rahmen der Tür zum Flur ist wie die anderen Rahmen der vom Flur abgehenden Türen lindgrün lackiert. Gleiches gilt für die Decke im Flur.

Erstaunlicherweise hatte Nicole an dem Froschgrün nun Gefallen gefunden und testete es an den verputzten Wänden im Flur. Auf Putz wirkt der Lack geradezu samtartig. Dadurch sieht es recht gut aus, obwohl der Raum so wesentlich dunkler daherkommt als die Werkstatt mit ihren hellen Wänden. Blöd war nur, daß der Rest Froschgrün nicht reichte und wir auch noch mehr Lindgrün benötigten, da der erste Anstrich nicht überall optimal deckte.

Es entstand die etwas bizarre Situation, daß wir uns nun ausgerechnet die "falsche" Farbe, derentwegen man uns eine Dose kostenlos überlassen hatte, mischen lassen wollten. Letztlich war das aber kein Problem. Wie gewünscht griff die Baumarktmitarbeiterin zu der Grundfarbe ohne Weiß-Pigmente und mixte uns ein hübsches Froschgrün.
Das Lindgrün mußte sie uns nicht mischen, denn - oh Wunder - die "versaute" Dose vom letzten Mal (siehe oben) stand noch auf der Resterampe. Nicoles scharfem Blick ist das nicht entgangen, was uns ca. € 6,- Ersparnis einbrachte.

Und so sieht´s nun aus im "grünen Salon" (Werkstatt):

Werkstattraum mit neuem Anstrich

Ich merke gerade, daß ich vom gestrichenen Flur noch gar kein Bild gemacht habe. Deswegen hier erstmal nur eines vom vorherigen Zustand. Ein aktuelles Photo wird nachgeliefert.

Flur

PS: Hatte ich schon erwähnt, daß Nicole die neue Deckenverkleidung und die Verkleidung des linken Türrahmens selbst erdacht und angebracht und selbstverständlich auch die Ziegelwände allein verputzt hat? Wo ich da war? Wahrscheinlich habe ich Unkraut gezupft ;-)

Nachtrag vom 10.05.2008:

Flur mit neuem Anstrich

5.5.08

Gartenhaus: Fast schon bewohnbar

Na gut, die Überschrift ist eine Übertreibeschrift, aber es geht gut voran.

Bei uns ist die Aufteilung der Arbeiten ja so geregelt, daß Nicole baut und ich gärtnere. Von dieser Grundregel werden natürlich immer wieder Ausnahmen gemacht. Nicole kümmert sich u. a. um ihre Rosen und ich gehe ihr bei schwereren Arbeiten zur Hand.

Das Anrühren von Putz und Estrich kommt z. B. meist mir zu. In den letzten Tagen mußte ich meine Gartenarbeiten dafür recht häufig unterbrechen. Im Moment treibt Nicole nämlich die Fertigstellung des kleineren Raumes unseres Häuschens mit Hochdruck voran. Inzwischen sind die Wände verputzt und der Boden mit der ersten Schicht Estrich ausgegossen.

verputzte Wände der Werkstatt

In einem Testlauf wurde sogar schon etwas Farbe an eine bereits abgetrocknete Wand gesprüht. Dafür hat sich Nicole so ein Farbsprühgerät besorgt.

Farbsprühgerät

Nachdem wir entsprechende Hinweise im Internet gefunden hatten, haben wir uns über die Aussagen der Gebrauchsanleitung und des Baumarktberaters hinweggesetzt und es mal mit dem Sprühen von Wandfarbe versucht. Ergebnis: Es funktioniert. Da man die Farbe verdünnen muß, müssen wir zwar wahrscheinlich noch einmal drüber sprühen. Alles in allem ist es aber eine fixe und vergleichsweise saubere Angelegenheit.

22.4.08

Gartenhaus: Historische Eingrabung

Was hier aussieht wie eine historische Ausgrabung,

Fußbodenerneuerung im Gartenhaus (01)

ist eher eine Eingrabung von Historie.

Vor nicht allzu langer Zeit sah unser Gartenhaus noch so

hausfront

und die nähere Umgebung so

muellhalde

aus.

Im Garten lagerten neben allem möglichen sonstigen Unrat Kacheln für mindestens drei Kachelöfen. Aus Kacheln hatte der Vorbesitzer die Fensterbänke zusammengefrickelt, mit Kacheln hat er die Ecken des Hauses "verziert",

Gartenhaus Rückwand

mit Kacheln wurden teilweise die Wege befestigt, Kacheln dienten der "Isolierung" des Fundaments - ein echter "Kachelmann" eben.

Containerweise haben wir das Zeug schon entsorgt und doch tauchen hier und da noch ein paar Reste auf. Die werden jetzt - ganz in der Tradition dieses Hauses - von uns verbaut. Die Böden im Haus müssen ohnehin neu mit Estrich ausgegossen werden. Warum also nicht die paar Kacheln mit eingießen? Tschüß, auf Nimmerwiedersehen!

Fußbodenerneuerung im Gartenhaus (01)

16.10.07

Gartenhaus: Rundrum Putz dran

Das Wochenendwetter war perfekt, um nach der kleinen Pause mal wieder etwas ranzuklatschen. Diesmal hat der Ranklatscher die vordere Giebelseite vollendet

fertig verputzte vordere Giebelwand (01)

fertig verputzte vordere Giebelwand (02)

und die hintere Giebelwand vorgeputzt.

Vorputzen der hinteren Giebelwand (01)

Vorputzen der hinteren Giebelwand (02)

Vorputzen der hinteren Giebelwand (03)

Außerdem haben wir noch ein Fenster repariert und eine Fensterbank aus Beton gegossen.

Alles in allem müßte das Häuschen so den nahenden Winter ganz gut überstehen. Die übrigen Putzarbeiten werden wohl bis zum Frühjahr warten müssen, denn nächstes Wochenende haben wir keine Zeit für den Garten und dann wird in der Gartenanlage auch schon das Wasser abgestellt. Ohne Wasser kommt man beim Verputzen aber bekanntlich nicht weit...


26.9.07

Gartenhaus: Wieviele Stunden hat ein Wochenende?

Kies, Schotter, Steine

Ne, nicht im Portemonnaie, sondern auf unserem Stellplatz vorm Garten.

Kieshaufen

Nicole hatte eine ordentliche Ladung Kies für die Drainage rund ums Haus bestellt, die am Freitag geliefert wurde, was den Auftakt eines mal wieder arbeitsreichen Wochenendes bildete.

Putzfimmel

Wie angekündigt, kam der Ranklatscher wieder zu Besuch. Auf dem Plan stand diesmal das Aufziehen und Abreiben der endgültigen Putzschicht. Der Putz wurde also weniger rangeklatscht, als vielmehr von unten nach oben aufgezogen. Dann mußte er leicht antrocknen, um anschließend mit einem Reibebrett glattgerieben zu werden.

Geschafft hat der Ranklatscher wieder allerhand. Die beiden Wände im Eingangsbereich sind komplett

fertig verputzter Eingangsbereich

und die vordere Giebelwand zu ca. zwei Dritteln

vordere Giebelwand

fertig verputzt. Da kann man bei einer One-Man-Show wirklich nicht meckern! Zumal wir es, entgegen meiner vollmundigen Ankündigung, noch nichtmal geschafft haben, den Vorputz auf die hintere Giebelwand aufzutragen.

Drück mich!

Wir waren unterdessen aber auch nicht untätig und haben uns die Finger schmutzig gemacht. Hier zum Beweis die von Nicole:

Drück mich!

Nein, sie hat keine Jauchegrube von Hand ausgeschöpft, sondern eine wasserabweisende Zwei-Komponenten-Bitumenmasse auf einen ca. 40 cm hohen Streifen der Hauswand aufgetragen. Man fragt sich nun: Gibt es dafür kein geeignetes Werkzeug? Offenbar nicht, jedenfalls kein geeigneteres als das Allround-Instrument Hand. Für Pinsel oder Teerbesen war die Masse zu zäh, für einen Spachtel ist die Wand schlicht zu uneben. Also Hände in den Eimer und schööön matschen!

Drainage

Hinter dem Haus und an dessen linker Seite haben wir die Drainage etwas aufwendiger gestaltet, da das Mauerwerk dort immer etwas feucht war. Anders als an der vorderen Giebelwand und der rechten Seitenwand haben wir nicht nur einen Bitumenanstrich aufgetragen und den rund ums Haus ausgeschachteten Graben mit Kies aufgefüllt,

Kiesgraben

sondern zusätzlich noch diese widerspenstigen Kunststoff-Drainagerohre verlegt, über die das Wasser vom Haus weg in eine eigens gebuddelte und ebenfalls mit Kies verfüllte Sickergrube geleitet wird.

Drainagerohre

Ausschachten der Sickergrube
(Ausheben der Sickergrube)

Für diese Rohre braucht man Nerven und schwere Steine, denn sie lassen sich, da sie ja zusammengerollt gelagert und verkauft werden, nur ungern der Länge nach auslegen. Drückt man vorn, kommt das Hinterteil hoch und umgekehrt. Wie gesagt, man braucht schwere Steine, um die Enden zu beschweren und das Rohr in den Graben zu zwingen.

Neue Beete

Da der Erdaushub aus der Sickergrube und dem Graben irgendwo hin mußte und wir endlich allen Müll unseres Vorbesitzer entsorgt und daher ausreichend Platz hatten (den Rest der früheren Dachbedeckung - alte Planen, Decken, Förderbänder - hatte ich am Samstag feierlich der Stadtreinigung Dresden übergeben), bot es sich an, gleich noch ein paar neue Beete anzulegen.
Was da mal rein kommt, steht noch nicht hunderprozentig fest, ich habe aber keine Sorge, daß sie sich füllen werden (zumal mein Vater schon wieder massenhaft Samen aus seinem Italienurlaub mitgebracht hat). Klar ist schon mal, daß hinterm Haus, wo fast ganztägig die Sonne anliegt , der "Weinberg" entstehen soll. Sowas gehört nun mal zu einem mondänen Landsitz im Elbtal!
Nicole hat dafür schon mal eine Beetumrandung aus den Ziegeln, die wir beim Abriß des Schornsteins gewonnen hatten, gemauert.

hinterm Haus

Links neben dem Haus haben wir mit dicken Rasenkanten, die der Gartenverein übrig und billig abzugeben hatte, ein weiteres Beet abgetrennt, in dessen Verlängerung auch die Komposter ihr neues Domizil finden werden. Dann haben wir sie erstens nicht mehr so im Blickfeld, wenn wir auf der Terrasse sitzen und zweitens kann ich dort auch noch mit alten Gehwegplatten ein Plätzchen zum Sieben des Komposts einrichten.

neues Beet

Holzlager

Dem Baumarkt haben wir natürlich auch wieder einen Besuch abgestattet. Zum Einen brauchten wir Mörtelnachschub für den Ranklatscher, zum Anderen haben die gerade den kompletten Gartenbereich für Umbauten geräumt. Schnäppchenalarm! Viel war nicht mehr übrig als wir da eintrudelten, aber immerhin konnten wir noch eine Regentonne (205 l) mit Deckel für € 5,50, ein paar Rollboards (zu Deutsch: Beetumrandungen aus Holz) für € 0,79/Stk. und - besonders erfreulich - Holzfliesen in zwei Ausführungen ergattern. Die preiswerteren kosteten noch € 0,56/Stk. und sollen als Weg auf der linken Hausseite und hinter dem Haus dienen. Die anderen waren von über € 6,- auf € 2,- gesenkt worden und werden vor dem Haus verlegt. Dabei werden dann auch die alten Gehwegplatten für den neuen Kompostbereich frei.

Holzlager

So, das war´s schon, was wir am Wochenende gemacht haben. Wir klopfen uns jetzt mal auf die Schultern und stellen fest, daß sich in der Kürze der Zeit wieder viel verändert hat.

21.9.07

Gartenhaus: ´s glatschd glei!

Natürlich ist die Überschrift keine sächsisch harmlos klingende Gewaltandrohung, sondern gibt einen Hinweis auf unsere Wochenendgestaltung: Der Ranklatscher - oder sächsisch: Dor Ranglatschor - hat sich wieder angesagt!

-Werbeeinblendung Anfang- Tja, es gibt immer was zu tun, und mach es fertig, bevor es Dich fertig macht! -Werbeeinblendung Ende-

Da ist aber auch was dran...!

31.8.07

Gartenhaus: Da war doch noch was!

Die Aufzählung der am letzten Wochenende und davor erledigten Arbeiten ist unvollständig. Ich wollte nur nicht gleich allzu sehr damit prahlen, was wir geschafft haben ;-)

Hier nun der Rest:

Der Schornstein, den wir ohnehin nicht mehr in Betrieb nehmen dürfen und um welchen herum das Dach nur schwer abzudichten war, wurde von Nicole abgetragen, das entstandene Loch abgedeckt und mit Dachpappe überzogen. Ein paar Hammerschläge nach 13:00 Uhr (Mittagsruhe im Gartenverein von 13:00 - 15:00 Uhr) brachten uns wieder einen Rüffel, verbunden mit der Drohung, es dem Vorstand zu petzen, einer älteren Gfrd´in ein. (Ich frage mich ernsthaft, wieso es ausgerechnet immer die Rentner sind, die auf Lärm am Wochenende so allergisch reagieren, wo sie doch in der Woche alle Zeit der Welt haben, im Garten vor sich hin zu dösen.) Von außen habe ich gar kein Bild, aber von innen sieht´s so aus:

geschlossener Schornstein

Außerdem wurde noch ein neuer Balken eingebaut (den zweiten haben wir am Dienstag dieser Woche am anderen Ende des Raumes montiert).

neuer Stützbalken

Letzte Bedenken, daß das Dach wegen des Abrisses der stützenden Zwischenwand vor einiger Zeit zusammenbrechen könnte, dürften damit ausgeräumt sein.

Schließlich wurde auch die Luke in der Giebelwand, durch die man früher auf den ehemaligen Zwischenboden gelangen und seit der Entfernung der Zwischendecke nur noch auf dem Fußboden aufschlagen konnte, noch zugemauert.

Da sind sie nochmal, der Schornstein und die Luke. Bye, bye!

Regenbogen (05)

Gartenhaus: So stellt man sich ein Wochenende vor!

Das vergangene Wochenende hatte es in sich, genau genommen die gesamte letzte Woche.

Nachdem am vorletzten Wochenende ja schon ein bißchen Putz an eine Wand geklatscht wurde, sollte es am Sonnabend dann richtig losgehen. Mit faul rumsitzen war es damit für mich vorbei, denn es war noch allerhand vorzubereiten:
  • abgehackten Putz in den Bauschuttcontainer verfrachten
  • "Fundament" ausschachten
  • Erdreich rund ums Haus ca. 15 cm abtragen und ebene Fläche für das Gerüst schaffen
  • störendes Gerümpel beseitigen
  • Materialbeschaffung
Jeden Tag nach der Arbeit, so ab 18:00 Uhr, waren wir bis spät am Abend beschäftigt, geschachtet wurde teilweise unter Einsatz einer grellen Baulampe.

Das Schubkarrenrad lief heiß und ich mir Blasen. Zuerst dachten wir, das wäre bis zum Wochenende nicht zu schaffen, aber wenn man einmal losgelegt hat und Fortschritte sieht, steigert das die Motivation.

Freilegen des "Fundaments" (01)

Nur eine lag faul rum - und meistens im Weg:

Schlafplätzchen

Problematisch wurde es allerdings mit dem Container, der schon bald gut gefüllt war und die noch abzutragende Erde nicht mehr aufnehmen konnte.

Baustoffcontainer (01)

Baustoffcontainer (02)

Es mußten andere Möglichkeiten der "Entsorgung" gefunden werden. So gewann das Hügelbeet etwas an Höhe und der von uns sauber zu haltende Streifen an der Außengrenze des Gartens bekam auch ne Ladung frischer Erde. Was an altem Kies weg mußte, diente der Ausbesserung von Unebenheiten unseres Pkw-Stellplatzes.

Dort, wo schon alles schön freigelegt war, strich Nicole einen ca. 40 cm breiten Streifen mit einer Bitumen-Grundierung ein, auf die später noch ein Zwei-Komponenten-Anstrich gegen eindringende Feuchtigkeit aufgetragen werden soll.

Freilegen des "Fundaments" (02)

Hinterm Haus wurden wir bis Sonnabend, dem Tag, an dem der Ranklatscher wieder anreiste, allerdings noch nicht ganz fertig. Schließlich mußten wir am Freitag noch in den Baumarkt, um allerlei zu besorgen. Wir mieteten dort gleich einen kleinen Lieferwagen, denn schließlich hatten wir 30 Mörtel-Säcke, ein Faltgerüst, Splitt und drei 2,5 m lange Balken (dazu später) zu transportieren. Bis 18:00 Uhr mußte das Auto wieder zurückgegeben werden, also hieß es schnell alles einkaufen und aufladen. Dumm nur, daß man sich in der Verleihstation, wo wir das vorbestellte Gerüst abholen wollten, unserem Tempo nicht so recht anpaßte. Als wir mit dem beladenen Auto endlich am Garten ankamen, war es bereits 17:30 Uhr! Nun hieß es, Zufahrtsstraße mit dem Auto blockieren, um möglichst nahe ans Gartentor ranzukommen, und sportlichen Einsatz beim Abladen zeigen. Dreißigmal Kurzstreckenlauf mit 25-Kilo-Zementsäcken, zweimal mit je 30 Kilo Splitt, zweimal mit den vergleichsweise leichten Alu-Gerüstteilen und noch dreimal Balkenturnen. Wenn jetzt der Gfrd. Poplitz des Wegs gekommen wäre und sich über die kurzfristige Sperrung der von ihm seit 42 Jahren genutzten Zufahrt aufgeregt hätte, hätten wir wahrscheinlich mit Zementsäcken nach ihm geworfen. So viel Kraft wäre schon noch übrig gewesen... Es rollte indes nur eine verständige Gfrd´in in ihrem Auto heran, der es auf die fünf Minuten Wartezeit nicht ankam. Glück für sie ;-)
Kaum war alles ausgeladen, ging es zackigen Tempos zurück zum Baumarkt, wo wir das Auto schweißdurchnäßt aber "just in time" zurückgaben.

Es konnte also losgehen. 9:15 Uhr am Sonnabend stand der Ranklatscher-Onkel mit seiner (gar nicht faulen) Frau im Gartentor. Rauf auf´s Gerüst und klatsch, klatsch, klatsch.

Verputzen

Für die Ecken des Hauses hatten wir extra Eckputzschienen und Eckschienenmörtel besorgt,

Eckputzschienen

nur kam der Ranklatscher damit nicht klar. Das lag allerdings weniger an ihm, als an den krummen, schiefen Wänden des Hauses, an denen man die Schienen nur schlecht befestigen konnte. So griff er zur althergebrachten Methode mit ein paar geraden Latten und Putzhaken, die wir zum Glück schon von Mathias, dem Lebensabschnittsverschönerer meiner Mutter und Verwalter eines unerschöpflichen Werkzeugfundus, bekommen hatten.

Verputzen der Ecken

Im kulanten Baumarkt unseres Vertrauens nahm man den von echten Maurern nicht benötigten Schnickschnack ohne zu zucken, und obwohl sie doch eigentlich gar keinen Platz für Schnick und Schnack haben, zurück und erstattete das Geld - so lob ich mir das!

Bis Sonntag schaffte der Ranklatscher es, die beiden Seitenwände und die vordere Giebelwand vorzuputzen. Die hintere wird Nicole sich vornehmen, damit der Ranklatscher, wenn er zum dritten Mal bei uns aufschlägt, wirklich nur noch den eigentlichen Putz auftragen, abziehen und verreiben muß, was wohl schon genug Zeit in Anspruch nehmen wird.

Nicole hat für diese Aufgabe auch schon fleißig geübt. Trotz anfänglicher Skepsis meinerseits, was ihre Ranklatsch-Technik anging, hat sie es doch gut hinbekommen, oder?

Nicoles Wand

Meine Tante und ich widmeten uns unterdessen weiter meiner "Wochenaufgabe": Ausschachten und Abraum wegfahren - oder besser: wegtragen, denn durch das im Wege stehende Gerüst konnte ich die Schubkarre nicht mehr nutzen und mußte die Erde eimerweise zu ihren Bestimmungsorten tragen. Also Fitneßstudio braucht man da echt keins - und Schlaftabletten am Abend auch nicht...

So sieht das Haus nach alledem von vorn aus:

verputzte vordere Giebelwand

(Der Herr im gelben T-Shirt, alter Freund des Hauses und gern gesehender Gast, kam als "Bauaufsicht" nur mal auf ein Bierchen vorbei.)

Das Ergebnis eines Wochenendes, wie man es sich am Montag erträumt: einfach mal ausspannen, mal was anderes machen, nicht immer an die Arbeit denken. Gut, mit meinem oder Nicoles Job haben unsere Baumaßnahmen wenig bis gar nichts zu tun, aber dem Ranklatscher gebührt unser Dank für ein Wochenende, das aus seiner Sicht genauso gut auch ein Montag hätte sein können!

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